Sep 29, 2026

Hydraulischer Abgleich Software: 10 Tools im Vergleich

Hydraulischer Abgleich Software: 10 Tools im Vergleich

Ein SHK-Betrieb soll den hydraulischen Abgleich eines Bestandsgebäudes dokumentieren. Im Einfamilienhaus fehlen aktuelle Heizkörperdaten, im Mehrfamilienhaus müssen viele Heizkreise, Ventile und Pumpen sauber zusammengeführt werden. Bei einer Wärmepumpen-Modernisierung kommt zusätzlich die Frage hinzu, ob eine überschlägige Optimierung genügt oder eine nachvollziehbare Berechnung mit förderfähigem Nachweis erforderlich ist.

Genau hier entscheidet das passende Werkzeug über mehr als die Berechnung. Hydraulischer Abgleich Software muss je nach Projekt Heizlasten erfassen, Rohrnetze auslegen, Ventile und Pumpen berücksichtigen, Heizkörper oder Fußbodenheizungen abbilden und belastbare Protokolle erzeugen. Für die Auswahl zählen deshalb nicht nur Funktionen, sondern auch Verfahren A oder B, Datenqualität, Herstellerbindung, CAD- und BIM-Anbindung, mobile Erfassung, Messhardware und Einarbeitungsaufwand.

Die zehn folgenden Werkzeuge sind nach realen Arbeitssituationen eingeordnet. Kostenlose Apps helfen bei standardisierten Bestandsfällen, geführte SHK-Lösungen beschleunigen die Aufnahme vor Ort, Herstellerprogramme spielen ihre Stärken mit passenden Ventilen und Pumpen aus. Für komplexe Anlagen und Planungsbüros führen dagegen messgestützte Systeme sowie CAD- und BIM-Suiten weiter. Ein pauschal bestes Tool gibt es nicht. Auch ein regionaler SHK-Meisterbetrieb wie Charles Wärme + Kälte mit Leistungen rund um hydraulischen Abgleich, Thermostat- und Regelungstechnik braucht je nach Objekt einen anderen digitalen Prozess.

Inhaltsverzeichnis

  • Kurzvergleich: Top 10 Software für hydraulischen Abgleich
  • 1. Hottgenroth / ETU Optimus 3D PLUS

    Optimus 3D PLUS ist die breiteste Lösung in dieser Auswahl, wenn der hydraulische Abgleich nicht isoliert, sondern zusammen mit Heizlast, Rohrnetz und Gebäudedokumentation bearbeitet werden soll. Die Software unterstützt Heizkörper und Fußbodenheizungen und bildet sowohl Verfahren A als auch Verfahren B ab. Für Betriebe, die regelmäßig Bestandsgebäude und Modernisierungen planen, ist dieser durchgängige Ansatz praktisch.

    Die Gebäudedaten lassen sich über HottCAD und vorhandene IFC-, DWG- oder PDF-Grundrisse in den Planungsprozess übernehmen. Danach können Varianten für Heizflächen, Vorlauftemperatur und Pumpenauslegung gerechnet werden. Besonders wichtig ist die Dokumentation. Optimus erzeugt Berichte und VdZ-Formulare, die für Förderprozesse relevant sein können. Die Produktinformationen von ETU zu Optimus sind deshalb vor allem für Betriebe interessant, die Berechnung und Nachweis nicht in getrennten Dateien führen wollen.

    Für welche Projekte Optimus 3D PLUS passt

    Die Stärke liegt in der Tiefe des Gesamtprozesses. Ein Betrieb kann Räume erfassen, Heizlasten berechnen, Rohrnetze auslegen, Ventile bestimmen und anschließend einen strukturierten Bericht ausgeben. Das reduziert Übertragungsfehler, verlangt aber konsequente Datenpflege. Bei einem unvollständig aufgenommenen Bestand produziert auch eine leistungsfähige Software nur formal saubere, fachlich aber falsche Ergebnisse.

    Praktische Regel: Je größer der Bestand und je wichtiger die Nachweisführung, desto eher rechtfertigt ein integrierter Prozess die höhere Einarbeitung.

    Für einzelne Standardanlagen ist Optimus 3D PLUS oft überdimensioniert. Die Oberfläche und die vielen Module brauchen Schulung, außerdem richtet sich die Lizenzierung an professionelle Anwender. Wer jedoch regelmäßig Wärmepumpen, Mehrfamilienhäuser oder komplexe Heizflächen bearbeitet, erhält eine Plattform, die deutlich mehr kann als eine schnelle Vor-Ort-App.

    Das passt zum deutschen Markt: Professionelle Programme verbinden typischerweise Herstellerdatenbanken, Raum-, Rohrnetz-, Heizkörper-, Ventil- und Pumpendaten sowie CAD-Schnittstellen. Die am Markt genannten Anschaffungspreise reichen je nach Funktionsumfang und Modulen von 300 bis 5.500 Euro, wie TGA Fachplaner zur Software für Wärmeverteilung und Übergabe beschreibt.

    Hottgenroth / ETU Optimus 3D PLUS

    2. ZVPLAN

    ZVPLAN richtet sich an SHK-Unternehmen, die einen geführten Planungsprozess suchen, ohne sofort in eine vollständig offene TGA-Planungsumgebung einzusteigen. Die Initiative des Zentralverbands SHK verbindet hydraulischen Abgleich, Ventil- und Pumpenauslegung sowie die Erstellung von Nachweisen. Für typische Wohngebäude ist der geführte Ablauf ein klarer Vorteil.

    Die Software unterstützt Verfahren A und B. Raumdaten können schrittweise erfasst werden, auch mobile Aufnahmeprozesse und scanbasierte Verfahren, etwa über LiDAR, spielen eine Rolle. Das ist bei Bestandsgebäuden relevant, in denen keine aktuellen Pläne vorliegen oder Maße erst vor Ort geprüft werden müssen. Die ZVPLAN-Plattform ist damit näher am SHK-Arbeitsalltag als eine reine Zeichen- und Berechnungssoftware.

    Der Vorteil liegt im geführten Ablauf

    Ein guter Assistent nimmt dem Monteur nicht die fachliche Prüfung ab. Er sorgt aber dafür, dass wichtige Eingaben nicht vergessen werden. Heizflächen, Raumdaten, Ventile, Pumpen und gewünschte Nachweise werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge abgefragt. Das erleichtert den Einstieg und schafft einen einheitlicheren Ablauf im Betrieb.

    Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinere Modernisierungsprojekte ist diese Orientierung sinnvoll. Bei umfangreichen Rohrnetzen oder stark gemischten Beständen können zusätzliche Module und vertiefte Planungsschritte notwendig werden. Die Lösung ist daher nicht automatisch die beste Wahl für ein Planungsbüro, das jedes Detail eines verzweigten Systems modellieren muss.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Nähe zu Schulung und Fachregelwerk. Gerade bei der Frage, wann ein vereinfachter Vor-Ort-Prozess genügt und wann eine vollständige Berechnung für Verfahren B erforderlich ist, hilft ein klarer Workflow. Der Betrieb sollte trotzdem prüfen, welche Ausgaben die konkrete Förderstelle akzeptiert und ob alle benötigten Rohdaten im Projekt gespeichert bleiben.

    Ein geführtes Programm spart vor allem dann Zeit, wenn der Betrieb den Prozess standardisiert. Ohne definierte Aufnahmequalität wird auch ein Assistent zur digitalen Ablage unvollständiger Daten.

    3. Danfoss DanBasic 7.0

    Danfoss DanBasic 7.0 ist der pragmatische Einstieg für Standardanlagen mit Heizkörpern. Die Desktop-Software lässt sich kostenlos herunterladen und unterstützt den hydraulischen Abgleich nach Verfahren A und B. Für Betriebe, die häufig mit klassischen Heizkörperanlagen arbeiten und schnell ein einsatzfähiges Werkzeug brauchen, ist das ein überzeugender Vorteil.

    Die Software erzeugt VdZ-orientierte Dokumentation und konzentriert sich auf die typischen Arbeitsschritte bei bestehenden Heizungsanlagen. Neuere Funktionsbereiche beziehen auch die Planung von Fußbodenheizungs-Nachrüstungen ein. Der Schwerpunkt bleibt jedoch klar bei Heizkörpern und bei der Verwendung von Danfoss-Komponenten. Die Danfoss-Plattform für Planung und hydraulischen Abgleich sollte deshalb vor dem Einsatz auf die eigene Ventil- und Pumpenlandschaft geprüft werden.

    Kostenlos bedeutet nicht automatisch neutral

    Die niedrige Einstiegshürde ist für kleinere Betriebe attraktiv. Es braucht keine große Systemeinführung, und ein Standardprojekt lässt sich vergleichsweise schnell anlegen. Das macht DanBasic zu einer guten Option, wenn die Aufgabenstellung klar begrenzt ist und keine umfassende CAD- oder BIM-Planung erforderlich ist.

    Die Herstellerbindung ist zugleich die wichtigste Einschränkung. Bei gemischten Installationen mit Ventilen verschiedener Hersteller müssen Daten, Kennwerte und mögliche Ersatzkomponenten sorgfältig geprüft werden. Ein kostenloses Tool kann dann mehr manuelle Kontrolle verlangen, als der erste Blick vermuten lässt.

    Für komplexe Rohrnetze, viele Heizkreise oder eine durchgängige Heizlast- und Gebäudemodellierung ist DanBasic weniger passend. Auch bei Fußbodenheizungen sollte der Betrieb prüfen, ob die benötigten Funktionen für den konkreten Verteiler, die Heizkreise und die gewünschte Dokumentation ausreichen.

    Was funktioniert gut:

    • Standardisierte Heizkörperanlagen: Schneller Start und überschaubare Eingabe.
    • Förderrelevante Projekte: VdZ-orientierte Nachweise können den Dokumentationsprozess unterstützen.
    • Danfoss-Komponenten: Herstellerdaten und Ventilbezug passen gut zum System.

    Wer regelmäßig dieselben Anlagentypen bearbeitet, kann mit DanBasic einen stabilen Arbeitsablauf aufbauen. Für heterogene Bestände bleibt eine herstellerneutralere Profi-Lösung meist flexibler.

    4. Wilo Smart Balance

    Bei Wilo Smart Balance steht nicht die vollständige TGA-Planung im Vordergrund, sondern die geführte Arbeit auf der Baustelle. Die browserbasierte Anwendung und die Wilo-Assistent-App führen von der Objekterfassung über Ventil- und Pumpeneinstellungen bis zum Protokoll. Service- und Montageteams profitieren vom klaren Ablauf und der mobilen Verfügbarkeit.

    Das Tool ist kostenlos und lässt sich schnell einsetzen. Projektverwaltung über ein MyWilo-Konto unterstützt Betriebe, die mehrere Einsätze organisieren und die Dokumentation nicht erst nach der Rückkehr ins Büro erstellen wollen. Die Wilo-Informationen zu Smart Balance und digitalen Assistenzlösungen zeigen den Schwerpunkt auf Inbetriebnahme und Anlagenservice.

    Stark bei der Vor-Ort-Optimierung

    Die App ist besonders nützlich, wenn eine bestehende Heizungsanlage bereits weitgehend bekannt ist und die einzelnen Arbeitsschritte sauber abgearbeitet werden sollen. Sie kann dem Anwender Hinweise zu Pumpe und Ventilen geben und die Ergebnisse in einem Protokoll festhalten. Für eine schnelle Bestandsaufnahme ist das deutlich handlicher als eine umfangreiche Planungsumgebung.

    Die Grenze liegt bei der Netzkomplexität. Ein verzweigtes Rohrnetz mit vielen Strängen, unklaren Bestandsdaten oder umfangreichen Variantenrechnungen verlangt mehr als einen geführten Assistenten. Ebenso sollte der Betrieb nicht voraussetzen, dass ein App-Protokoll automatisch jede Form einer förderfähigen Berechnung ersetzt. Entscheidend bleiben Berechnungsmethode, Datenbasis und die Anforderungen des jeweiligen Nachweises.

    Für den Kundendienst zählt nicht die längste Funktionsliste. Entscheidend ist, ob der Monteur die Daten am Anlagenstandort vollständig erfassen und anschließend ein verständliches Protokoll übergeben kann.

    Wilo Smart Balance passt deshalb zu standardisierten Serviceeinsätzen und zu Anlagen, die ohnehin mit Wilo-Hocheffizienzpumpen betrieben werden. Bei einer gemischten Herstellerlandschaft oder einer anspruchsvollen Planung sollte das Tool eher als Teil des Prozesses und nicht als vollständige Planungssoftware betrachtet werden.

    Wilo Smart Balance

    5. Grundfos GO Balance App

    Die Grundfos GO Balance App ist eine mobile Lösung für den Abgleich in Verbindung mit Grundfos-Umwälzpumpen. Sie führt den Installateur durch Messung und Einstellung und erstellt anschließend ein Protokoll. Unterstützt werden verschiedene Pumpengenerationen aus der ALPHA-Familie, darunter ALPHA2, ALPHA3 und UPM. Optional kann ein ALPHA Reader die Messwerterfassung ergänzen.

    Der Nutzen ist unmittelbar: Die Anwendung liegt auf dem Smartphone oder Tablet vor, führt Schritt für Schritt durch den Einsatz und macht die Dokumentation zum Bestandteil der Arbeit vor Ort. Für Nachrüstungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern ist dieser Ablauf gut geeignet, wenn die vorhandene Pumpe zum Grundfos-System passt. Die Grundfos-Seite zu Pumpen und digitalen Servicewerkzeugen liefert den passenden Produktkontext.

    Die Hardware entscheidet über die Reichweite

    Die App ist nicht als neutrale Planungsumgebung für jedes Rohrnetz gedacht. Ihre Stärke liegt in der Verbindung von Software, Messung und Grundfos-Pumpe. Das beschleunigt die Inbetriebnahme, schränkt aber die Einsatzfreiheit bei Fremdprodukten ein.

    Vor dem Projekt sollte der Betrieb deshalb prüfen, welche Pumpe installiert ist, ob ein kompatibler Reader verfügbar ist und welche Werte tatsächlich protokolliert werden müssen. Bei einem einfachen Heizkörperbestand kann diese Prüfung schnell erledigt sein. Bei einer heterogenen Anlage mit mehreren Pumpen, gemischten Ventilen und unvollständigen Unterlagen reicht die App allein möglicherweise nicht aus.

    Die Bedienführung reduziert den Lernaufwand. Sie ersetzt jedoch keine Bestandsaufnahme. Heizkörpertyp, Ventil, Raumdaten und Anlagenzustand müssen weiterhin korrekt erfasst werden. Ein falsch identifiziertes Bauteil führt auch bei einer gut geführten App zu einer falschen Einstellung.

    Für den Betrieb ergibt sich eine klare Entscheidung: GO Balance passt, wenn Grundfos-Hardware bereits gesetzt ist und die mobile Einmessung im Mittelpunkt steht. Wer herstellerneutral planen oder ein vollständiges Rohrnetz modellieren möchte, sollte ein anderes Werkzeug als Hauptsystem wählen.

    6. Oventrop OVplan

    OVplan verbindet Auslegung, hydraulischen Abgleich und Komponentenauswahl rund um Oventrop-Ventile und -Systeme. Heizkörper und Fußbodenheizungen werden berücksichtigt, bei Fußbodenheizungen auch Komponenten aus dem Cofloor-Umfeld. Das Programm ist daher vor allem für Betriebe interessant, die Installationen mit Oventrop-Produkten planen und vom Herstellerdatenbestand profitieren.

    Im Arbeitsablauf reicht der Bezug von der Ventilauswahl bis zur Inbetriebnahme. Der Betrieb kann passende Armaturen und Komponenten bestimmen, Einstellwerte ableiten und eine Teileliste für die Umsetzung vorbereiten. Die Oventrop-Produktwelt und Planungsinformationen zu OVplan sind der richtige Ausgangspunkt, um die unterstützten Produktbereiche mit dem eigenen Sortiment abzugleichen.

    Herstellerworkflow statt maximale Neutralität

    Die Herstellerbindung ist bei OVplan kein versteckter Nachteil, sondern der Kern des Werkzeugs. Wenn Ventile, Verteiler und Regelkomponenten aus dem Oventrop-System stammen, sind Daten und Auswahlprozesse gut aufeinander abgestimmt. Das reduziert Suchaufwand und erleichtert die Übergabe vom Plan zur Montage.

    Bei gemischten Bestandsanlagen fällt dieser Vorteil kleiner aus. Der Anwender muss vorhandene Komponenten identifizieren und prüfen, ob sie mit den vorgesehenen Berechnungen und Ersatzprodukten sauber abgebildet werden. Für einen vollständig herstellerneutralen Nachweis ist OVplan daher nicht die erste Wahl.

    Praktisch ist das Programm bei Modernisierungen, bei denen alte Ventile ersetzt oder Heizflächen neu eingestellt werden. Die Teilelisten helfen bei Bestellung und Baustellenorganisation. Für ein großes, stark verzweigtes Rohrnetz mit umfassender Heizlastberechnung und BIM-Koordination braucht es dagegen eine übergeordnete Planungsumgebung.

    OVplan eignet sich für:

    • Oventrop-geprägte Anlagen: Ventil- und Komponentendaten liegen in einem konsistenten Herstellerprozess.
    • Heizkörper und Fußbodenheizung: Beide Heizflächenarten lassen sich im passenden Systemkontext bearbeiten.
    • Sanierung und Austausch: Auslegung und Materialauswahl greifen ineinander.

    Die richtige Frage lautet hier nicht, ob OVplan alles kann. Sie lautet, ob der Herstellerworkflow zum Projekt und zum Lagerbestand des Betriebs passt.

    7. IMI Hydronic Engineering HySelect mit TA-SCOPE und HyTools

    Bei größeren oder unübersichtlichen Anlagen reicht eine berechnete Einstellung auf dem Papier oft nicht. IMI HySelect setzt deshalb auf den Ablauf planen, messen, verifizieren. Zusammen mit TA-SCOPE und der HyTools-App entsteht ein messgestützter Prozess, der Differenzdruck, Temperaturdifferenzen und Anlagenleistung in die Inbetriebnahme einbezieht.

    Das ist der entscheidende Unterschied zu einfachen Abgleich-Apps. HySelect arbeitet mit umfangreichen Ventil- und Fittingdatenbanken, während TA-SCOPE die Messung vor Ort unterstützt. Die Ergebnisse können zurück in den Planungs- und Prüfprozess fließen. Für größere Anlagen mit mehreren Strängen ist diese Rückkopplung wertvoll, weil der Plan nicht zwangsläufig die Realität des Bestands abbildet. Die Informationen von IMI Hydronic Engineering zu HySelect und TA-SCOPE beschreiben diesen kombinierten Ansatz.

    Messung erhöht die Aussagekraft, kostet aber Zeit

    Die Hardware ist zugleich der größte Trade-off. Ein Betrieb braucht zusätzliche Investitionen, geschulte Mitarbeiter und Zeit für die Messung. Das lohnt sich besonders dort, wo Fehlersuche, Druckverhältnisse und Strangabgleich eine größere Rolle spielen als die reine Erstellung eines Einstellprotokolls.

    Bei einem kleinen Standardbestand wäre dieser Aufwand meist unnötig. In Bürogebäuden, größeren Wohnanlagen oder komplexen Heizungsnetzen kann er dagegen die Betriebssicherheit verbessern. Der Monteur sieht nicht nur einen berechneten Sollwert, sondern kann prüfen, ob die Anlage diesen Zustand tatsächlich erreicht.

    Messgestützte Inbetriebnahme: Ein berechneter Volumenstrom ist ein Zielwert. Die Messung zeigt, ob die Anlage hydraulisch tatsächlich dort ankommt.

    Die Herstellerorientierung bleibt auch bei IMI relevant, weil Ventilkennlinien und Fittingdaten eine zentrale Rolle spielen. Für Betriebe, die regelmäßig mit IMI- und TA-Produkten arbeiten, entsteht ein konsistenter Prozess. Wer nur gelegentlich komplexe Anlagen bearbeitet, sollte Hardware, Schulung und Datenpflege gegen den Projektwert abwägen.

    8. SOLAR-COMPUTER Modul Hydraulischer Abgleich H60

    Das SOLAR-COMPUTER-Modul H60 ist für die professionelle TGA-Planung konzipiert. Es bearbeitet Druck- und Volumenstromverteilung in verzweigten Heizungsnetzen und fügt sich in das SOLAR-COMPUTER-Produktportfolio ein. Der Schwerpunkt liegt auf belastbaren Berechnungen und formal brauchbaren Ausgaben, nicht auf einer möglichst kurzen Baustellenaufnahme.

    Bei komplexen Anlagen ist die Netzsicht entscheidend. Einzelne Heizkörper lassen sich nicht isoliert betrachten, wenn mehrere Stränge, Widerstände und Druckverluste zusammenwirken. H60 richtet sich deshalb an Planungsbüros und SHK-Unternehmen, die größere Projekte mit hohen Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Dokumentation bearbeiten. Die Produktübersicht von SOLAR-COMPUTER zum hydraulischen Abgleich ordnet das Modul in die professionelle TGA-Software ein.

    Für Planungstiefe, nicht für spontane Serviceeinsätze

    Die Stärke von H60 liegt in der Rechen- und Nachweissicherheit. Anwender können komplexe Netze strukturiert abbilden und Ergebnisse für die weitere Planung oder Übergabe dokumentieren. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Beteiligte mit denselben Planungsdaten arbeiten und Änderungen nachvollziehbar bleiben müssen.

    Der Einstieg ist weniger handwerklich geführt als bei Wilo Smart Balance oder Grundfos GO Balance. Wer nur eine kleine Bestandsanlage vor Ort einregeln will, wird die Tiefe möglicherweise als unnötige Hürde empfinden. Für ein Planungsbüro ist genau diese Tiefe aber ein Vorteil, weil sie nicht bei der ersten Abweichung im Rohrnetz endet.

    Die Lizenzierung bewegt sich auf dem Niveau professioneller Planungstools. Vor der Anschaffung sollte der Betrieb ein echtes Projekt durchrechnen und prüfen, wie schnell sich Pläne, Bauteile, Netzstrukturen und Berichte anlegen lassen. Wichtig ist auch die Frage, ob die Mitarbeiter bereits mit SOLAR-COMPUTER arbeiten. Die Einbindung in bestehende Module kann den Nutzen deutlich erhöhen.

    H60 ist die passende Richtung, wenn ein belastbarer Netz-Nachweis wichtiger ist als eine möglichst einfache Bedienung. Für mobile Einmessung und herstellergebundene Pumpeninbetriebnahme sind andere Werkzeuge zweckmäßiger.

    SOLAR-COMPUTER Modul H60

    9. mh-software mh-BIM und RohrSYS Heizung

    mh-BIM und RohrSYS Heizung spielen ihre Stärke aus, wenn der hydraulische Abgleich in einem 3D- und BIM-Prozess stattfinden soll. Das System berechnet den Abgleich netzweit, liefert Ventileinstellwerte und kann Fehler direkt im 3D-Modell markieren. Für Planungsbüros und SHK-Unternehmen mit CAD-Strukturen ist das ein anderer Arbeitsansatz als bei mobilen Apps.

    IFC-Import und -Export unterstützen die Zusammenarbeit mit weiteren Planungsbeteiligten. Heizlast- und Rohrnetzfunktionen können verbunden werden, sodass Änderungen am Modell nicht vollständig manuell in separaten Tabellen nachgeführt werden müssen. Die mh-BIM- und RohrSYS-Lösungen von mh-software sind damit vor allem für digital organisierte Planungsprozesse relevant.

    BIM bringt Vorteile, aber keine Abkürzung

    Die 3D-Fehlernavigation ist im Alltag hilfreich. Wenn ein Netzabschnitt hydraulisch nicht passt, führt die Software den Anwender direkt zur betroffenen Stelle im Modell. Das ist übersichtlicher als eine lange Liste von Warnungen, die erst räumlich zugeordnet werden muss.

    Dafür braucht das Team CAD-Verständnis. Wer bisher mit einfachen Eingabemasken oder Tabellen arbeitet, muss nicht nur die Software, sondern auch die Modelllogik beherrschen. Eine unvollständige oder falsch strukturierte IFC-Datei kann den Vorteil der Integration schnell schmälern.

    Bei komplexen Neubauten und größeren Sanierungen ist der Ansatz stark, weil Planung, Koordination und Nachweis zusammenlaufen. Bei einem kleinen Bestandsgebäude mit wenigen Heizkörpern wäre die Modellierung dagegen unverhältnismäßig. Auch die klassische Lizenz- und Wartungsstruktur sollte in die Entscheidung einfließen.

    BIM-Praxis: Die beste Modellintegration hilft nur, wenn Bauteile, Räume und Systeme sauber benannt und gepflegt werden. BIM ersetzt keine Bestandserfassung.

    mh-BIM und RohrSYS Heizung sind somit keine mobilen Abgleichhelfer, sondern Werkzeuge für einen digitalen TGA-Prozess. Wer diese Umgebung bereits nutzt, kann den hydraulischen Abgleich sinnvoll darin verankern.

    10. LINEAR Revit und AutoCAD Heizung

    LINEAR richtet sich an Planungsbüros und SHK-Unternehmen, die in Autodesk Revit oder AutoCAD arbeiten. Die Lösung verbindet Heizlast, Heizflächen, Rohrnetz und hydraulischen Abgleich in einem CAD- und BIM-Workflow. Herstellerdatenbanken und Ventildaten nach VDI 3805 unterstützen die Auslegung komplexer Systeme.

    Der Vorteil entsteht vor allem durch die durchgängige Planung. Heizflächen und Rohrnetz liegen nicht als isolierte Berechnung neben dem Modell, sondern können im selben digitalen Prozess bearbeitet werden. Das hilft bei großen Projekten, bei denen Änderungen an Räumen, Heizkörpern oder Leitungswegen regelmäßig neue Berechnungen auslösen. Die LINEAR-Lösungen für Heizung und TGA-Planung zeigen den Schwerpunkt auf Revit- und AutoCAD-basierter Projektarbeit.

    Die leistungsfähigste Option braucht die stärkste Organisation

    Für komplexe Netze, größere Gebäude und koordinierte BIM-Projekte ist LINEAR sehr leistungsfähig. Ausgaben und Dokumentation lassen sich in den Planungsprozess integrieren, und Herstellerdaten reduzieren die manuelle Suche nach Ventilkennwerten. Das ist besonders relevant, wenn mehrere Fachplaner mit demselben Modell arbeiten.

    Der Preis dafür ist ein hoher organisatorischer Aufwand. Revit- oder AutoCAD-Lizenzen, passende CAD-Kenntnisse und Schulung sind Voraussetzungen. Ein Betrieb, der bisher ausschließlich mobile Apps einsetzt, sollte nicht erwarten, dass LINEAR ohne Prozessänderung produktiver wird.

    Auch die Datenqualität entscheidet. Herstellerdaten und VDI-3805-Unterstützung helfen nur, wenn der richtige Ventiltyp, die tatsächliche Heizfläche und die geplante Systemtemperatur korrekt hinterlegt sind. Gerade im Bestand bleibt die Aufnahme vor Ort ein eigener Arbeitsschritt.

    LINEAR passt zu Planungsbüros, die ohnehin in Autodesk-Umgebungen arbeiten und den hydraulischen Abgleich als Teil einer umfassenden TGA-Planung benötigen. Für einzelne Standardfälle sind DanBasic, Smart Balance oder GO Balance deutlich schlanker.

    LINEAR Revit und AutoCAD Heizung

    Kurzvergleich: Top 10 Software für hydraulischen Abgleich

    ProduktKernfunktionenBedienung / Qualität ★Zielgruppe 👥Preis / Wert 💰Einzigartige Stärken ✨ / 🏆
    Hottgenroth / ETU – Optimus 3D PLUSHydraulischer Abgleich, HottCAD/IFC, BAFA/KfW‑Berichte, Pumpenoptimierung★★★★☆ professionell, umfangreich👥 SHK‑Meister, Planer, anspruchsvolle Projekte💰 Profi‑Lizenz (höherer Preis)✨ All‑in‑one SHK‑Tool; 🏆 umfangreiche Dokumentation
    ZVPLAN (ZVSHK Initiative)Verfahren A/B, Ventil‑/Pumpen‑Sizing, mobile Erfassung★★★★☆ praxisorientiert, schnell einlernbar👥 SHK‑Betriebe, Einfamilienhaus‑Projekte💰 Verbandslösung, Lizenz/Schulung möglich✨ Verbandssupport & förderkonform; 🏆 schnell für Standardfälle
    Danfoss – DanBasic 7.0Verfahren A/B, VdZ‑Dokumente, FBH‑Module★★★★☆ einfach, schnell👥 Installateure, Standard‑Radiatorsysteme💰 Kostenlos / sehr gutes VL✨ Gratis‑Tool; 🏆 rasche Einsatzbereitschaft
    Wilo – Smart Balance (Web + App)Browser + App, Projekt‑Mgmt, Protokollerstellung★★★★☆ benutzerfreundlich, assistent👥 Service‑Teams, Wilo‑Pumpen‑Nutzer💰 Kostenlos; optimal mit Wilo‑Ecosystem✨ Step‑by‑step App, MyWilo‑Integration; 🏆 vor Ort Führung
    Grundfos – GO Balance AppApp‑geleiteter Abgleich, Protokolle, ALPHA‑Support★★★★☆ mobil, sehr zugänglich👥 Installateure mit Grundfos ALPHA💰 Kostenlos; an Hardware gebunden✨ ALPHA‑Kompatibilität; 🏆 mobil & praxisnah
    Oventrop – OVplanVentil‑/Bauteil‑Sizing, FBH‑Support, Teilelisten★★★★☆ solide, herstellerfokussiert👥 Anwender mit Oventrop‑Komponenten💰 Herstellerlösung, meist gering✨ Teileintegration & Materiallisten; 🏆 durchgängiger Herstellerworkflow
    IMI Hydronic – HySelect (+ TA‑SCOPE)Plan → Messen → Verifizieren, TA‑SCOPE‑Integration★★★★★ messgestützt, präzise👥 Komplexe Anlagen, Messtechnik‑Nutzer💰 Höherer Aufwand; zusätzl. HW (💰💰)✨ Messdaten‑Rückführung; 🏆 für komplexe Mehrstrang‑Systeme
    SOLAR‑COMPUTER – Modul H60Druck/Volumenfluss, formale Reports, TGA‑Integration★★★★★ planerorientiert, verlässlich👥 Planungsbüros, Nachweisintensive Projekte💰 Professionelles Preissegment (💰💰)✨ Umfangreiche Nachweise; 🏆 etabliert im DACH‑TGA‑Markt
    mh‑software – mh‑BIM / RohrSYS HeizungNetzwerkweiter Abgleich, 3D‑Fehlernavigation, IFC★★★★☆ BIM‑stark, modellintegriert👥 BIM‑affine Planer & SHK💰 Lizenz/Support (💰💰)✨ 3D‑Fehlervisualisierung & IFC‑Workflows; 🏆 starke BIM‑Integration
    LINEAR – Revit/AutoCAD HeizungRevit/AutoCAD‑Integration, VDI‑Daten, Komplettworkflow★★★★★ sehr leistungsfähig, Profi‑Level👥 Großprojekte, Planungsbüros mit Revit💰 Hohe Investition + Revit (💰💰💰)✨ End‑to‑end BIM/Autodesk‑Workflow; 🏆 mächtig für große Projekte

    Vom Tool zur belastbaren Abgleich-Dokumentation

    Die Auswahl lässt sich auf einige typische Arbeitssituationen verdichten. Kostenlose mobile Werkzeuge wie Wilo Smart Balance oder Grundfos GO Balance passen zu standardisierten Bestandsfällen, besonders wenn die passende Herstellerpumpe bereits installiert ist. Sie führen durch die Arbeit vor Ort und erzeugen Protokolle, ersetzen aber keine umfassende Netzplanung.

    Geführte SHK-Lösungen wie ZVPLAN helfen bei der strukturierten Projektaufnahme und beim Einstieg in Verfahren A oder B. Sie sind interessant, wenn ein Betrieb wiederholbare Abläufe für Wohngebäude braucht, ohne sofort eine vollständige BIM-Umgebung einzuführen. DanBasic ist für klassische Heizkörperanlagen mit Danfoss-Schwerpunkt eine schlanke Option.

    Herstellerbezogene Programme wie OVplan, DanBasic, Wilo Smart Balance und GO Balance funktionieren am besten, wenn Ventile, Pumpen und Verteiler aus dem jeweiligen System stammen. Das erleichtert die Bauteilauswahl und die Inbetriebnahme. Bei gemischten Beständen muss der Betrieb die Herstellerneutralität und die verfügbaren Kennwerte genauer prüfen.

    Messgestützte Lösungen wie IMI HySelect mit TA-SCOPE sind für größere und komplexere Anlagen sinnvoll. Sie verbinden Berechnung und Kontrolle vor Ort. Die zusätzliche Hardware und Schulung sind kein Nebenthema, können bei verzweigten Netzen aber einen entscheidenden Unterschied machen.

    CAD- und BIM-Suiten wie Optimus 3D PLUS, mh-BIM, RohrSYS Heizung, SOLAR-COMPUTER H60 und LINEAR passen zu Planungsbüros und SHK-Unternehmen mit umfangreichen Modellierungs- und Nachweisanforderungen. Sie benötigen mehr Einarbeitung, bieten dafür einen konsistenteren Datenfluss von der Heizlast über das Rohrnetz bis zum Bericht.

    In Deutschland ist der hydraulische Abgleich seit der GEG-Pflicht nur für eine klar abgegrenzte Gruppe zwingend vorgeschrieben: bei Gebäuden ab sechs Wohneinheiten, wenn dort seit dem 1. Oktober 2024 eine neue wasserführende Heizungsanlage eingebaut oder aufgestellt wird. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinere Bestandsanlagen bleiben freiwillig, in vielen Förderfällen bleibt der Abgleich jedoch Voraussetzung. Diese Abgrenzung erläutert KUGU zur Pflicht beim GEG und bei der Förderung.

    Für die Förderung zählen außerdem die konkreten Nachweise. Der hydraulische Abgleich wird als Einzelmaßnahme mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst, mit individuellem Sanierungsfahrplan steigt der Satz auf 20 Prozent. Die Mindestfördersumme liegt bei 300 Euro, bei der Heizungsoptimierung sind je Wohneinheit bis zu 30.000 Euro förderfähige Kosten pro Kalenderjahr möglich, mit iSFP bis zu 60.000 Euro, wie Enter die aktuellen Förderhinweise zum hydraulischen Abgleich zusammenfasst.

    Eine Auswahlroutine, die im Betrieb funktioniert

    1. Gebäude und Heizflächen erfassen: Kläre zuerst, ob Heizkörper, Fußbodenheizung oder beides vorhanden sind. Bei Bestandsanlagen müssen Raumdaten, Heizkörper, Ventile, Pumpen und Rohrnetz möglichst realitätsnah aufgenommen werden.
    2. Verfahren und Nachweisziel festlegen: Entscheide vor der Berechnung, ob eine schnelle Vor-Ort-Optimierung genügt oder ein vollständiger, förderfähiger Nachweis nach Verfahren B erforderlich ist.
    3. Hersteller- und CAD-Prozess prüfen: Passt die vorhandene Ventil- und Pumpentechnik zu Danfoss, Wilo, Grundfos, Oventrop oder IMI? Arbeitet das Büro bereits mit Revit, AutoCAD, IFC oder einer TGA-Suite?
    4. Ein Testprojekt durchrechnen: Nimm ein echtes, überschaubares Objekt und prüfe Eingabezeit, Fehlermeldungen, Änderungsprozesse und die Verständlichkeit der Ausgaben.
    5. Protokoll kontrollieren: Ein Bericht sollte nicht nur gut aussehen. Er muss die berechneten Werte, Ventileinstellungen, Pumpendaten und relevanten Projektinformationen nachvollziehbar zusammenführen.
    6. Schulung und Hardware einplanen: Mobile Apps brauchen passende Geräte und klare Aufnahmeprozesse. Profi-Software braucht Training, Datenpflege und feste Verantwortlichkeiten.

    Ein Blick auf den Bedarf hilft bei der Priorisierung. Eine Auswertung von Baulinks zur co2online-Analyse von über 60.000 Gebäuden kommt zu dem Ergebnis, dass rund 80 Prozent der deutschen Wohngebäude hydraulisch nicht optimal eingestellt sind. Das spricht für standardisierte Prozesse, aber nicht automatisch für die teuerste Software. Entscheidend ist, ob das Tool die Datenqualität und die Nachweisführung des jeweiligen Projekts verbessert.

    Für Privathaushalte und kleinere Gewerbeobjekte ist die Softwareauswahl nur ein Teil der Lösung. Ein qualifizierter SHK-Betrieb muss Heizlast, Heizflächen, Ventile, Pumpe und Regelung gemeinsam betrachten. Charles Wärme + Kälte bietet dafür den hydraulischen Abgleich pro Heizkörper, Verfahren B mit raumweiser Heizlastberechnung, Ventileinstellung und Dokumentation sowie Leistungen an Thermostat- und Regelungstechnik. Das ersetzt keine neutrale Toolprüfung, kann Eigentümern aber die praktische Aufnahme, Berechnung und Umsetzung abnehmen.

    Besonders bei Wärmepumpen sollte niemand die Softwareauswahl von einer langen Featureliste abhängig machen. Die Qualität hängt an den Eingabedaten, an der passenden Berechnungsmethode und daran, ob die eingestellten Werte anschließend kontrolliert werden. Das richtige Werkzeug ist dasjenige, das der Betrieb im konkreten Gebäudetyp vollständig und reproduzierbar einsetzen kann.


    Wenn Sie den hydraulischen Abgleich für Ihre Heizkörper, Wärmepumpe oder Bestandsheizung fachgerecht planen und dokumentieren lassen möchten, unterstützt Charles Wärme + Kälte mit Verfahren B, Ventileinstellung sowie Thermostat- und Regelungstechnik. Besprechen Sie Ihr Objekt und den passenden digitalen Ablauf direkt mit dem SHK-Meisterbetrieb über Charles Wärme + Kälte.

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